Wie Gartenmöbel für den Frühling vorbereiten?

Gartenmöbel für den Frühling vorbereiten

Für die vielen Hobbygärtner in unserem Lande beginnt bald wieder die schönste Zeit im Jahr: die Gartensaison. Doch bevor man die Freunde das erste Mal zu einem gemütlichen Grillabend einladen kann, muss alles sommerfit gemacht werden. Die Gartenmöbel brauchen dabei besondere Aufmerksamkeit von ihren Besitzern. Also Möbel raus, Bürste in die Hand und es kann losgehen!

Glück für den, der die Möbel schon vor dem Winterschlaf auf Vordermann gebracht und sie trocken gelagert hat. In diesem Falle steht den sommerlichen Stunden unterm freien Himmel nichts mehr im Wege. Für alle anderen gilt jetzt das volle Programm, denn damit die Gartenmöbel ein paar Sommer halten, muss man sie auch richtig und intensiv pflegen. Also liebe Gärtner – es geht los!

1. Schritt: Die gründliche Reinigung von Gartenmöbeln!

Als erstes holen Sie die guten Stücke aus Ihrem Winterversteck und entfernen Staub und Spinnweben mit einem Handfeger. Danach folgt die intensive Reinigung, die vom Material der Möbel abhängig ist. Laut Experten ist der Pflegeaufwand beim Kunststoff-Mobiliar am geringsten: Damit diese keinen Grauschleier bekommen, sollte man sie mit Wasser und einem Spezialreiniger für Kunststoffmöbel und Polyrattanmöbel abwaschen. Benutzen Sie auf keinen Fall Scheuermittel, denn das könnte später eine böse Überraschungen geben! Die weiche Kunststoff-Oberfläche könnte dadurch nämlich kleine Kratzer bekommen, in denen sich der Dreck später noch schneller absetzt.

Holzmöbel sind da etwas anspruchsvoller. Je nach Verschmutzung wollen sie entweder mit Wasser und Bürste abgeschrubbt oder mit einem Spezialreiniger eingepinselt werden, der dann später wieder abgewaschen werden muss. Bei unbehandelten Hölzern wie Teak sollte man mit den Bürsten und sämtlichen Werkzeugen jedoch aufpassen, da schnell Kratzer oder Dellen entstehen können. Metall-Gartenmöbel erfreuen sich hingegen, wenn man sie vom Rost befreit und sie entweder mit Wasser oder Reiniger gründlich abwischt. Bei groben Verschmutzungen ist ein Hochdruckreiniger ebenfalls eine gute Idee, da das Metall besonders witterungsbeständig ist. Bei lackierten Metallmöbeln sollte man jedoch die Finger davon lassen.

Mit diesen (mehr oder weniger) einfachen Arbeitsschritten können Ihre Gartenmöbel endlich wieder die lang ersehnten Sonnenstrahlen erhaschen und sich auf eine lange Gartensaison freuen. Damit sie dabei jedoch auch noch eine gute Figur machen, muss der Gärtner ein kleines Wellness-Programm starten.

Foto: Flickr / Crinklecrankle.com

2. Schritt: Glanz und Glamour!

Ja, auch unseren Gartenmöbeln sei eine kleine Frischekur gegönnt! Dadurch sehen sie nämlich nicht nur besser aus, sie sind auch beständiger gegenüber äußeren Einflüssen. Kunststoff-Modelle können mit Autopolitur wieder auf Vordermann gebracht werden, allerdings sollte man darauf achten, dass diese nicht allzu reizend ist. Wer es umweltfreundlicher haben will, kann die Möbel mit Olivenöl zum Glänzen bringen. Schon beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass eine Oberflächenlackierung vorhanden ist, denn so bleiben die guten Stücke länger sauber und schön. Wenn das nicht der Fall ist, dann müssen die Gärtner selbst noch einmal ran!

Farbige Holzoberflächen benötigen unbedingt einen neuen Anstrich, lasierte Möbel bekommen nach dem Abschleifen eine neue Lasur. Unbehandeltes Holz sollte 48 Stunden nach der Reinigung eingeölt werden, denn somit wird es vor Schmutz geschützt und verwandelt sich zum glänzenden Garten-Highlight. Das Wellness-Programm für metallene Gartenmöbel besteht aus Streichen und Rostschutz auftragen. Wer sich die Arbeit machen will, kann sogar eine andere Farbe wählen und seine Möbel passend zum Trend des Sommers streichen.

Nun kann die Gartensaison also beginnen! Mit diesen einfachen Tipps werden nicht nur Ihre Freunde beim Grillabend begeistert sein, auch Ihre Möbel werden es Ihnen danken!